Rettung und Ehrung an der Bürgerversammlung
Ein Happy End für das «Zentrum für Geschichte und Kultur»: Die anwesenden Stimmberechtigten sagten Ja zur Erhöhung des Leistungsbeitrages.
Mit grosser Mehrheit sprachen sich die Stimmberechtigten für den Erhalt des «Zentrums für Geschichte und Kultur» aus. Bild: mm
Ein Happy End für das «Zentrum für Geschichte und Kultur»: Die anwesenden Stimmberechtigten sagten Ja zur Erhöhung des Leistungsbeitrages.
Altstätten An der Bürgerversammlung von letzter Woche stellte Stadtpräsident Ruedi Mattle den 345 Anwesenden die Entwicklungen der Stadt von 2016 bis 2024 vor. Darin festzuhalten sei, dass die Bevölkerung Altstättens um 10 Prozent gewachsen sei und sich stetig verändere. Bei der Jugend wurde ein Minus von 1,7 Prozent festgestellt, die ältere Generation ab 60 plus wuchs um 1,9 Prozent. «Die Bevölkerung verändert sich – und wir gehen das aktiv an», betont der Stadtpräsident. So soll die Stadt beispielsweise durch Entwicklungen in «Sport und Freizeit» aber auch durch Arealentwicklungen weiterhin ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort bleiben.
Die Jahresrechnung 2025 besteht aus den Pfeilern des Allgemeinen Haushalts, der Technischen Betriebe Altstätten, welche beide mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen haben und des Haus Sonnengartens, das im vergangenen Jahr einen Minderertrag von 1,079 Millionen Franken zu verzeichnen hatte. Die Rechnung 2025 wurde nur mit vereinzelten Gegenstimmen angenommen. Die Stimmkarten wurden zudem auch bei der Abstimmung über die Erhöhung des jährlichen Beitrages der Stadt an den Museumsverein Prestegg zahlreich in die Luft gehalten. Somit wurde auch hier mit wenigen Gegenstimmen einem Beitrag von neu 330 000 Franken statt 220 000 Franken seitens der Stadt zugesagt und die Zukunft des «Zentrums für Geschichte und Kultur» von 2027 bis 2030 mit der erneuerten Leistungsvereinbarung zwischen Museumsverein und der Stadt gesichert.
Am Ende der Bürgerversammlung wurde das Organisationskomitee rund um die Sternensinger mit dem 21. Anerkennungspreis der Stadt Altstätten geehrt. Diesen nahmen Erika Meister, Elias Meile und Tobias Meister stellvertretend an der Versammlung von Toni Loher, Mitglied der Kommission des Anerkennungspreises, entgegen. Der Anerkennungspreis der Stadt Altstätten wird jeweils einer Person, Gruppierung, oder Institution, die sich im besonderen Masse für die Allgemeinheit einsetzt, verliehen und ist mit 3000 Franken dotiert.
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