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Vertreterinnen und Vertreter der gemeinnützigen Institutionen nahmen am Mittwoch ihren Spendenbeitrag vom Kafi Stock-Team entgegen. mm
Auch im vergangenen Jahr konnte man die Vorweihnachtszeit mit dem Team vom Kafi Stock in Rebstein in einer warmen und harmonischen Atmosphäre geniessen. Dass sich zahlreiche Gäste im Kafi Stock wohlfühlten, zeigte auch der Betrag, der schlussendlich an sechs Institutionen als Spende übergeben werden konnte.
Rebstein Am vergangenen Mittwoch, 18. Februar, wurde der be-achtliche Spendenbetrag von 27'000 Franken an der feierlichen Übergabe verkündet. «Wir sind sehr stolz, dass wir einen schönen Batzen an jede der sechs Institutionen übergeben können», sind sich Aurelia Keel, Claudia Peter, Claudia Benz und Marcus Marxer einig. Sie haben vom 25. November bis 20. Dezember während vier Wochen das ehemalige Restaurant Rebstock wieder in einen gemütlichen Ort verwandelt, um die Vorweihnachtszeit zu geniessen. Sie dies bei einem wärmenden Glühwein, einem nachmittäglichen Treffen bei Kaffee und Kuchen oder bei selbstgemachten Capuns oder Ravioli aus Marcus’ Küche. «Dass das alles überhaupt möglich war, hatten wir über 20 Bäckerinnen und Bäcker, die uns mit Kuchen oder Torten versorgt haben und wie bereits beim letzten Mal viele Helferinnen und Helfer, die uns tatkräftig unterstützt haben», betont Aurelia Keel. Beim Helferessen, wurde deshalb auch mit allen gemeinsam beschlossen, wohin das Geld, das über die Vorweihnachtszeit im Kafi Stock eingenommen wurde, gespendet werden soll.
Je 4'500 Franken konnten an sechs Institutionen übergeben werden. Darunter sind mit dem Zentrum Wiitsicht, das sich für Menschen mit Demenz einsetzt und diese in allen Stadien der Krankheit unterstützt und der Verein Mutperlen, dessen verschiedenste Perlen krebskranke Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg begleiten, zwei Rheintaler Vertreter. Des Weiteren gab es einen Spendenbeitrag an die Gassenküche und das Frauenhaus St. Gallen. Sie beide bieten Menschen in schweren Situationen Halt und einen Zufluchtsort. Beim Verein Endlesslife aus St. Gallen wollen Experten und Expertinnen mit eigenen Erfahrungen im Suchtbereich Kinder und Jugendliche rechtzeitig erreichen. Die sechste Institution, die vom Team und dessen Helferinnen und Helfern ausgesucht wurde, ist die Theodora Stiftung, die Kindern in Spitälern und Institutionen für Kinder mit Behinderung mit den Traumdoktoren Lachen, Freude und Momente der Abwechslung schenken.
Im vergangenen Jahr stellte die Ortsgemeinde Rebstein nicht nur erneut das Restaurant Rebstock zu Verfügung, sondern stärkte den Initianten als Veranstalter den Rücken. «Für einen guten Zweck geben wir das Restaurant gerne», bekräftigt Jürg Hengartner von der Ortsgemeinde. Er betont, dass die zahlreichen Stunden, in denen ehrenamtlich dekoriert, gekocht und serviert wurde, gar nicht bezahlt werden könnten. «Mal schauen, vielleicht steht das Restaurant diesen Dezember noch», erwähnt er und liess einen schelmischen Blick zu den Initianten wandern. Ob, und in welchem Rahmen das vorweihnachtliche Kafi erneut stattfinden wird, lassen Aurelia Keel, Claudia Peter, Claudia Benz und Marcus Marxer noch offen.
Von Manuela Müller
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